Dienstag, 15. April 2008
-10-4- Heute fühle ich voll Trauer ... (by Adele)
Heute fühle ich voll Trauer
eine Liebe, die verhallt
und ich spüre diese Mauer
die so dunkel, hoch und kalt.
Um mein Herz legt sich ein Band
fest aus Eisen voller Qual
lieber spürt' ich deine Hand
doch sie scheint mir feucht und schal.
Denn die Liebe ging verloren
lange wurd' damit gespielt
damals war ich neugeboren
doch dann wurd' ins Herz gezielt.

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-9-4- Ein Träumer ... (by Adele)
Ein Träumer
bin ich
und sinnlich
bis unter die Haut
doch zutiefst traurig
daß das Leben
Realität abverlangt
immer wieder
die Hand aufhält
Wahrheit
sehen will
und Wirklichkeit
wie Theater spielt
wenn für mich
andere Musik ertönt
ein Himmel
voll Harfenklang
ohne jeden Glauben
daß sie
mich erdrücken könnten.
Und ewig
spielt
das Lied der Liebe.

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Montag, 14. April 2008
-8-4- Blätter schweben leis' vom Baum ... (by Adele)
Blätter schweben leis' vom Baum
wirbeln lautlos in den Sand
sachte und man spürt es kaum
wie von unsichtbarer Hand.
Sanfter Wind löst in den Wipfeln
Blatt für Blatt von allen Zweigen
in den Tälern und auf Gipfeln
stapelt Laub vom Blätterreigen.
Bunte Tupfer in den Kronen
halten sich an Ästen fest
denn der Herbst will uns belohnen
läßt noch einen Farbenrest.
Doch nach vielen großen Stürmen
fegt der Herbst das letzte Blatt
schichtet es zu kleinen Türmen
und der Baum wirkt kahl und matt.
Fahles Licht fällt in die Zweige
gibt dem Blick die Krone preis
und das Jahr geht nun zur Neige
bald schon schimmert Winterweiß.
Schnee bedeckt in dicken Schichten
wolkenweich dann jeden Ast
die Natur wird alles richten
so ganz friedlich, ohne Hast.

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-7-2- Ich weiß nicht ... (by Adele)
Ich weiß nicht
was du
erwartetest
weiß nicht
was du dir
dachtest
ich weiß nur
daß alles
seine Berechtigung hatte
im Chaos
der Dinge
die uns bewegten.

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Sonntag, 13. April 2008
-6-1- Wenn früh am Morgen Wölkchen ziehn ... (by Adele)
Wenn früh am Morgen Wölkchen ziehn
da ich vom Schlaf erwache
zieht es auch mich zur Fremde hin
wo mir das Glück dann lache.
Doch, sehe ich die Freuden nicht
die mir dein Antlitz bringt?
Wenn es mir Lieb' von dir verspricht
und mir ein Liedchen singt.
So laß uns doch hier dankbar sein
für alles, was wir geben.
Wer wär' denn gerne ganz allein
laß uns ins Glück entschweben.
Ich bin bereit, dir zu verzeihn
den Frust, das böse Wort
möcht' gerne nur der Mensch dir sein
in einem sichern Hort.
Mit bunten Farben zieht der Herbst
in Städte und aufs Land
und malt glutrote Tupfer
mit seiner sanften Hand.
Es treibt der gold'ne Farbenrausch
mir Wehmut ins Gemüte
und hie und da entschwindet bald
auch noch die letzte Blüte.
Schon jagen Stürme rund ums Haus
und Schnee in weichen Flocken
schwebt duftig tanzend, filigran
will alle Kinder locken.
Am Fenster sitzt ein Mütterchen
mit watteweißen Haaren
erinnert sich, wie's damals war
vor vielen langen Jahren.
Und aus der Stube Hintergrund
nimmt sie der Enkel Eilen
in ihrer Stimmung nicht mehr wahr
möcht' lange noch verweilen.
Wenn Schäfchenwolken stille zieh'n
und sich zum Horizont bewegen
geb' ich mich den Gedanken hin
die meinen Sinnen warmer Regen.
So schaue ich zum Himmel auf
freu' mich der schönen Sonne
der Tag nimmt den gewohnten Lauf
mit Leid und auch mit Wonne.
Ich gehe den bekannten Weg
und weiß von meinem Ziel
doch von des Lebens Pfad und Steg
sieht man dann doch nicht viel.
Ich kenne die Vergangenheit
und spüre Gegenwart
den Maßstab setzt ja nur die Zeit
Erinn'rung wird verwahrt.
Wo Gegenwart und Zukunft scheiden
da ist der Puls im Leben
was vorher war, wird ewig bleiben
die Zukunft sich bewegen.
Denn diese ist der Horizont
der stets nach vorn sich schiebt
die Gegenwart ist meine Front
die mir den Antrieb gibt.

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Sonntag, 2. September 2007
-1- Gib mir Kraft ... (by Adele)
Gib mir Kraft
lieber Gott
daß ich an dich
glaube
und dir angehören kann.
O, gib mir Kraft
zum Leben
zum Lieben
und mich
liebenswert
zu machen.
Zeige mir
den Weg
der mir
bestimmt ist
nimm mir doch
meine Zweifel
meine Ungeduld
meine Betriebsamkeit.
Gib mir
Ruhepunkte
damit ich mich
besinnen kann
auf meine Aufgabe
die du mir
zugeteilt hast.
Laß mich
gewiß sein
daß die Richtung
die ich gehe
dein Wille ist.
Du bist es
der lenkt
und ich muß
dein Wollen
annehmen.

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Weißt Du eigentlich, wie lieb ich Dich hab?
Ganz zaghaft reicht die Käferfrau hier
ihrem Mann die Hand.
Bestärkt damit - man sieht's genau - das
treue Partner-Band.

Sie schaut ihn ja so zärtlich an, auch er
schaut ganz verzückt.
Es scheint, als wär' hier mal ein Paar
vor Liebe ganz entrückt...

Sanft streichelt sie dem Käfer-Mann
das weiche Rückenhaar.
Sie schauen Aug' in Aug' sich an
und finden's wunderbar!

Und - glaube mir, mein lieber Schatz, trotz
dieser hölzern' Bank
Geht schnelltens die Laterne aus
und beide liegen lang...

Sie lieben sich - das sieht man doch - so
wie ein Menschen-Paar,
Das Dir und mir sehr gut bekannt,
Auch sie sind wunderbar.

Doch leider ist's im Menschenland nicht
alles ganz so leicht.
Auch, wenn die Menschenfrau dem Mann
z w e i liebend' Hände reicht!

So sag' ich Dir - es fällt mir leicht -
ich liebe Dich so sehr.
Das Warten mit dem Drum und Dran fällt,
wenn man liebt, nicht schwer.

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-13-1- Die Reise (by Adele)
Das Leben
ist ein Wunder
doch
es wundert mich
nicht
daß nicht einer
es überlebt!

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-12-2- Ich möchte ... (by Adele)
Ich möchte
mich lieben.
Aber noch
liebe ich dich
zu sehr.

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-11-1- Morgentau (by Adele)
wirft
kleine Spitzenschleier
über Büsche und Auen
nur ein Weilchen
kühlend
tröstend.
Deckt den
letzten Tag
ein wenig zu.
Zaghafte Sonne
läßt ahnen
neue Gefühle
im Schleier meines Begehrens.

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-10-3- Wenn dein Bild ... (by Adele)
Wenn dein Bild auch schon verblaßt
und den Schmerz in mir verschließt
ist mein Fühlen keine Last
wenn auch niemand es genießt.
Leider ist mein neues Sein
ohne dich nur halb so wert
läßt mich nicht in Träume 'rein
wo sich auch die Liebe mehrt.
Nein, du weist mich aus dem Leben
das du dir erobert hast
doch normal wär' es, zu streben
daß der Mensch nur nichts verpaßt.
Aber du hast dich entschieden
mich nach so viel guten Jahren
einfach von dir wegzuschieben
konntest es mir nicht ersparen.
Ich bin nun gelähmt, verwundet
kann mich niemals wohl gewöhnen
weiß auch nicht, was mir noch mundet
würde mich so gern versöhnen.
Doch die Liebe ist gegangen
schon vor vielen schweren Tagen
und ich fühle mich gefangen
werde immer mehr verzagen.

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-9-3- Männlich ... (by Adele)
Männlich
warst du
so männlich
und die Sehnsucht
so weiblich
dazwischen ich
die aufsog
was Jauchzer
noch übrigließen.
Es war vollkommen
perfekt
und vergänglich.

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-8-3- Wenn Schäfchenwolken stille zieh'n ... (by Adele)
Wenn Schäfchenwolken stille zieh'n
und sich zum Horizont bewegen
geb' ich mich den Gedanken hin
die meinen Sinnen warmer Regen.
So schaue ich zum Himmel auf
freu' mich der schönen Sonne
der Tag nimmt den gewohnten Lauf
mit Leid und auch mit Wonne.
Ich gehe den bekannten Weg
und weiß von meinem Ziel
doch von des Lebens Pfad und Steg
sieht man dann doch nicht viel.
Ich kenne die Vergangenheit
und spüre Gegenwart
den Maßstab setzt ja nur die Zeit
Erinn'rung wird verwahrt.
Wo Gegenwart und Zukunft scheiden
da ist der Puls im Leben
was vorher war, wird ewig bleiben
die Zukunft sich bewegen.
Denn diese ist der Horizont
der stets nach vorn sich schiebt
die Gegenwart ist meine Front
die mir den Antrieb gibt.

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-7-1- Jahrelang ... (by Adele)
Jahrelang
glaubtest du
an mich
an meine Liebe
die unverwechselbar war
jahrelang
waren wir
ein Paar
wenn auch nicht so
wie andere
es sich
von uns ausmalten.

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Wie ein Baum (by Adele)
Das Leben ist wie ein Baum.
Sieh' nur
wie seine Äste
sich neigen
bei Wind und Wetter.
Mal zaust ein Sturm
die Blätter
mal streichelt
ein lauer Wind.
Sieh' nur genauer hin
und du wirst
erkennen
daß selbst ein Orkan
seinen Wurzeln
nichts anhaben kann.
Wenn seine Krone
zuweilen
auch bedrohlich schwanken mag -
seine Wurzeln
bleiben fest
in der Erde verankert.
So ist es auch bei dir:
Wenn dein Leben
tiefe Wurzeln
in sich trägt
werden Stürme
zwar rütteln und schütteln können
dich aber niemals entwurzeln.
Du wirst
deinen Weg finden
und deine Blätter
wippen fröhlich im Wind.

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-4-2- Nichts ... (by Adele)
Nichts
bringt uns
wieder zusammen
denn nichts
hat uns getrennt.
Wir gehen
lediglich
verschiedene Wege
aus Sorge
wir könnten
einander begegnen.

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Sonntag, 5. August 2007
-10-2- Es zieht mit leisem Wehen ...
Es zieht mit leisem Wehen
viel Wehmut durch's Gemüte
und will nicht von mir gehen
obwohl ich's gern verhüte.
Der Schmerz bestimmt mein Wesen
seit vielen Jahren nun
möcht' in der Seele lesen
und in der Liebe ruh'n.
Gern will ich deinen Frieden
und deiner Hände Glück
doch du hast mich gemieden
und kommst nicht mehr zurück.

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