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Montag, 28. April 2008
-11-3- Leben (by Adele)
adele60, 22:02h
Lange schon
hatten wir einander
nicht mehr gesehen.
Das, was wir
einst Liebe nannten
verblaßte
mehr und mehr
bis wir uns
vor lauter Hilflosigkeit
gar nicht mehr trafen.
Es muß Jahre
her sein
daß ich
deinen Atem
und deine warme Haut
mit Freude spürte
dazwischen
Zeiten voller Haß
Gleichgültigkeit
und
einer Fülle
neuer Eindrücke.
Und jetzt
renne ich einfach los
bei strömendem Regen
mit zwei verschiedenen Schuhen
kopflos
wild vor Glück
mit hämmerndem Herzen.
Und das Spiel
beginnt von neuem.
hatten wir einander
nicht mehr gesehen.
Das, was wir
einst Liebe nannten
verblaßte
mehr und mehr
bis wir uns
vor lauter Hilflosigkeit
gar nicht mehr trafen.
Es muß Jahre
her sein
daß ich
deinen Atem
und deine warme Haut
mit Freude spürte
dazwischen
Zeiten voller Haß
Gleichgültigkeit
und
einer Fülle
neuer Eindrücke.
Und jetzt
renne ich einfach los
bei strömendem Regen
mit zwei verschiedenen Schuhen
kopflos
wild vor Glück
mit hämmerndem Herzen.
Und das Spiel
beginnt von neuem.
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Samstag, 26. April 2008
-10-5- Da schwanke ich ... (by Adele)
adele60, 01:48h
Da schwanke ich durch's Leben nun
schon viele lange Wochen.
Was ist mein Ziel, was will ich tun
und was hab' ich verbrochen?
Die Seele ist nicht unversehrt
ist tot und abgehärmt.
Was ist geschehn, was war verkehrt
wo gibt es, was mich wärmt?
Die Werte, die mir einst so teuer
sind heut' verpackt und zugeschnürt
wo find' ich neues Lebensfeuer
das erst erwärmt und dann entführt?
Ich muß die Werte selber schaffen
aus mir heraus in dieser Not
wo ständig die Gefühle schlaffen
ist auch der Mensch bald kalt und tot.
So wehre ich mich gegen das
was Kummer nur und Leid mir bringt.
Noch denke ich vom Leben was
wenn's mich auch erst ins Abseits zwingt.
Auch, wenn du mich verlassen hast
mein Leben arm, voll kalter Schauer
so ist's doch, daß es zu mir paßt
auch trotz der langen Trauer.
Nun suche ich mir einen Weg
der mir die Quelle weist
geduldig sein auf Pfad und Steg
zum Ziel führt er doch meist.
schon viele lange Wochen.
Was ist mein Ziel, was will ich tun
und was hab' ich verbrochen?
Die Seele ist nicht unversehrt
ist tot und abgehärmt.
Was ist geschehn, was war verkehrt
wo gibt es, was mich wärmt?
Die Werte, die mir einst so teuer
sind heut' verpackt und zugeschnürt
wo find' ich neues Lebensfeuer
das erst erwärmt und dann entführt?
Ich muß die Werte selber schaffen
aus mir heraus in dieser Not
wo ständig die Gefühle schlaffen
ist auch der Mensch bald kalt und tot.
So wehre ich mich gegen das
was Kummer nur und Leid mir bringt.
Noch denke ich vom Leben was
wenn's mich auch erst ins Abseits zwingt.
Auch, wenn du mich verlassen hast
mein Leben arm, voll kalter Schauer
so ist's doch, daß es zu mir paßt
auch trotz der langen Trauer.
Nun suche ich mir einen Weg
der mir die Quelle weist
geduldig sein auf Pfad und Steg
zum Ziel führt er doch meist.
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-9-5- Du ... (by Adele)
adele60, 03:58h
Du
nahmst meine Hand
und wußtest nicht
daß es
für immer war!
nahmst meine Hand
und wußtest nicht
daß es
für immer war!
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Mittwoch, 23. April 2008
-8-5- Wenn in solchen Winterwochen ... (by Adele)
adele60, 19:20h
Wenn in solchen Winterwochen
Sonne klar vom Himmel lacht
höre ich den Pulsschlag pochen
den uns die Natur gemacht.
Nach der kalten Jahreszeit
und den vielen dunklen Stunden
macht der Frühling sich bereit
und der Schnee ist schnell verschwunden.
Kleine grüne Blätterspitzen
zeigen uns den Kreislauf an
wenn sie in den Wipfeln blitzen
fängt mein Herz zu singen an.
Sonne klar vom Himmel lacht
höre ich den Pulsschlag pochen
den uns die Natur gemacht.
Nach der kalten Jahreszeit
und den vielen dunklen Stunden
macht der Frühling sich bereit
und der Schnee ist schnell verschwunden.
Kleine grüne Blätterspitzen
zeigen uns den Kreislauf an
wenn sie in den Wipfeln blitzen
fängt mein Herz zu singen an.
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Dienstag, 22. April 2008
-7-3- Du warst ... (by Adele)
adele60, 22:21h
Du warst
mein Schlaf
und mein Traum
mein Wachsein
mein Einschlafen
du warst Macht
zwischen Himmel
und Erde
und machtlos
bei alltäglichen Dingen.
Was macht es schon
machtlos zu sein
Hauptsache ist doch
nicht wunschlos zu sein.
Wer hat schon Macht
ja, wer eigentlich
aber Wünsche
und Sehnsucht
haben alle
vom Bettler
bis zum Manager.
mein Schlaf
und mein Traum
mein Wachsein
mein Einschlafen
du warst Macht
zwischen Himmel
und Erde
und machtlos
bei alltäglichen Dingen.
Was macht es schon
machtlos zu sein
Hauptsache ist doch
nicht wunschlos zu sein.
Wer hat schon Macht
ja, wer eigentlich
aber Wünsche
und Sehnsucht
haben alle
vom Bettler
bis zum Manager.
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Montag, 21. April 2008
-6-2- Blätter schweben leis' vom Baum ... (by Adele)
adele60, 18:59h
Blätter schweben leis' vom Baum
wirbeln lautlos in den Sand
sachte und man spürt es kaum
wie von unsichtbarer Hand.
Sanfter Wind löst in den Wipfeln
Blatt für Blatt von allen Zweigen
in den Tälern und auf Gipfeln
stapelt Laub vom Blätterreigen.
Bunte Tupfer in den Kronen
halten sich an Ästen fest
denn der Herbst will uns belohnen
läßt noch einen Farbenrest.
Doch nach vielen großen Stürmen
fegt der Herbst das letzte Blatt
schichtet es zu kleinen Türmen
und der Baum wirkt kahl und matt.
Fahles Licht fällt in die Zweige
gibt dem Blick die Krone preis
und das Jahr geht nun zur Neige
bald schon schimmert Winterweiß.
Schnee bedeckt in dicken Schichten
wolkenweich dann jeden Ast
die Natur wird alles richten
so ganz friedlich, ohne Hast.
Wenn in solchen Winterwochen
Sonne klar vom Himmel lacht
höre ich den Pulsschlag pochen
den uns die Natur gemacht.
Nach der kalten Jahreszeit
und den vielen dunklen Stunden
macht der Frühling sich bereit
und der Schnee ist schnell verschwunden.
Kleine grüne Blätterspitzen
zeigen uns den Kreislauf an
wenn sie in den Wipfeln blitzen
fängt mein Herz zu singen an.
Wenn der Herbst durch Straßen fegt
und das Laub zu Haufen schichtet
Prasselregen sich nicht legt
keine Blüte mehr gesichtet
wird es Zeit für Kerzenstunden
und bei ihrem warmen Schein
wird viel Harmonie empfunden
prägt sich in die Herzen ein.
Still sitzt man in diesem Glanze
geht mit sich mal ins Gericht
mit der Phantasie im Tanze
schämt sich seiner Tränen nicht.
Draußen, um der Häuser Ecken
faucht der Sturm sein hartes Lied
drinnen kann uns nichts erschrecken
weil es so viel Liebe gibt.
wirbeln lautlos in den Sand
sachte und man spürt es kaum
wie von unsichtbarer Hand.
Sanfter Wind löst in den Wipfeln
Blatt für Blatt von allen Zweigen
in den Tälern und auf Gipfeln
stapelt Laub vom Blätterreigen.
Bunte Tupfer in den Kronen
halten sich an Ästen fest
denn der Herbst will uns belohnen
läßt noch einen Farbenrest.
Doch nach vielen großen Stürmen
fegt der Herbst das letzte Blatt
schichtet es zu kleinen Türmen
und der Baum wirkt kahl und matt.
Fahles Licht fällt in die Zweige
gibt dem Blick die Krone preis
und das Jahr geht nun zur Neige
bald schon schimmert Winterweiß.
Schnee bedeckt in dicken Schichten
wolkenweich dann jeden Ast
die Natur wird alles richten
so ganz friedlich, ohne Hast.
Wenn in solchen Winterwochen
Sonne klar vom Himmel lacht
höre ich den Pulsschlag pochen
den uns die Natur gemacht.
Nach der kalten Jahreszeit
und den vielen dunklen Stunden
macht der Frühling sich bereit
und der Schnee ist schnell verschwunden.
Kleine grüne Blätterspitzen
zeigen uns den Kreislauf an
wenn sie in den Wipfeln blitzen
fängt mein Herz zu singen an.
Wenn der Herbst durch Straßen fegt
und das Laub zu Haufen schichtet
Prasselregen sich nicht legt
keine Blüte mehr gesichtet
wird es Zeit für Kerzenstunden
und bei ihrem warmen Schein
wird viel Harmonie empfunden
prägt sich in die Herzen ein.
Still sitzt man in diesem Glanze
geht mit sich mal ins Gericht
mit der Phantasie im Tanze
schämt sich seiner Tränen nicht.
Draußen, um der Häuser Ecken
faucht der Sturm sein hartes Lied
drinnen kann uns nichts erschrecken
weil es so viel Liebe gibt.
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