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Sonntag, 14. Dezember 2008
-9-12- Ich bin ...
adele60, 17:50h
Ich bin
ein Kind
des Nordens
liebe das Meer
und bunte Häfen
Boote und Schiffe
Segel und Masten.
Wind und Wellen
Wolken
zerrissene Bilder
am Himmel
Sturm
sind meine Heimat
Familie
Freunde
Ebbe und Flut
mein Atem
und
wenn die Bäume
sich biegen
und die Halligen
landunter melden
ist meine Seele
zu Hause
ruht aus
im Arm
der großen Welt.
--
Adele
adeles.lyrik164943.1.121908@lr78.com
ein Kind
des Nordens
liebe das Meer
und bunte Häfen
Boote und Schiffe
Segel und Masten.
Wind und Wellen
Wolken
zerrissene Bilder
am Himmel
Sturm
sind meine Heimat
Familie
Freunde
Ebbe und Flut
mein Atem
und
wenn die Bäume
sich biegen
und die Halligen
landunter melden
ist meine Seele
zu Hause
ruht aus
im Arm
der großen Welt.
--
Adele
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Sonntag, 14. Dezember 2008
-8-12- Wenn es Nacht wird auf den Straßen ...
adele60, 00:05h
Wenn es Nacht wird auf den Straßen
und die Sonne sich versteckt
fühle ich mich ganz verlassen
und der Trauer hingestreckt.
Niemand klopft an meine Türe
wenn ich so im Dunkel liege
keiner ahnt, was mich denn rühre
weil ich mich in Tränen biege.
Irgendwann in dieser Stille
schleiche ich zum Fenster hin
nein, es war gar nicht mein Wille
kam mir einfach in den Sinn.
Und ich schaue auf das Treiben
in der Gasse unter mir
wollte nur ganz kurz verbleiben
aber dann gefiel es mir.
Denn im Fenster gegenüber
sehe ich im Dunkel Schatten
schaue noch und noch hinüber
in den Lichterschein, den matten.
Bald bewegt sich die Gardine
die von Spitzen übersät
es erhellt sich meine Miene
weil ein Blick herüberweht.
Grade wollte ich schon weichen
in des Zimmers Traurigkeit
mich in dunkle Ecken schleichen
und in meine Einsamkeit.
Da seh' ich die Hand sich heben
still zum Gruße, nur für mich
und ich fühle Grund zum Leben
als ein Freund erkenn' ich dich.
Sehr bewegt und voller Glück
strahle ich von innen her
winke ganz beglückt zurück
nun ist manches nicht mehr schwer.
Denn in dieser stillen Nacht
ist mein Leben neu erblüht
hat ein Gruß mir Glück gebracht
so verschwenderisch gesprüht.
Und auf meiner Fensterbank
stellte ich ein Lämpchen auf
lieber Fremder, sei bedankt
für des Schicksals guten Lauf.
Jeden Abend, vor dem Schlafen
winken wir uns Gute Nacht
fühlen uns im Heimathafen
den die Liebe nur gemacht.
--
Adele
adeles.lyrik230458.1.121808@lr78.com
und die Sonne sich versteckt
fühle ich mich ganz verlassen
und der Trauer hingestreckt.
Niemand klopft an meine Türe
wenn ich so im Dunkel liege
keiner ahnt, was mich denn rühre
weil ich mich in Tränen biege.
Irgendwann in dieser Stille
schleiche ich zum Fenster hin
nein, es war gar nicht mein Wille
kam mir einfach in den Sinn.
Und ich schaue auf das Treiben
in der Gasse unter mir
wollte nur ganz kurz verbleiben
aber dann gefiel es mir.
Denn im Fenster gegenüber
sehe ich im Dunkel Schatten
schaue noch und noch hinüber
in den Lichterschein, den matten.
Bald bewegt sich die Gardine
die von Spitzen übersät
es erhellt sich meine Miene
weil ein Blick herüberweht.
Grade wollte ich schon weichen
in des Zimmers Traurigkeit
mich in dunkle Ecken schleichen
und in meine Einsamkeit.
Da seh' ich die Hand sich heben
still zum Gruße, nur für mich
und ich fühle Grund zum Leben
als ein Freund erkenn' ich dich.
Sehr bewegt und voller Glück
strahle ich von innen her
winke ganz beglückt zurück
nun ist manches nicht mehr schwer.
Denn in dieser stillen Nacht
ist mein Leben neu erblüht
hat ein Gruß mir Glück gebracht
so verschwenderisch gesprüht.
Und auf meiner Fensterbank
stellte ich ein Lämpchen auf
lieber Fremder, sei bedankt
für des Schicksals guten Lauf.
Jeden Abend, vor dem Schlafen
winken wir uns Gute Nacht
fühlen uns im Heimathafen
den die Liebe nur gemacht.
--
Adele
adeles.lyrik230458.1.121808@lr78.com
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Freitag, 12. Dezember 2008
-7-10- Ich aß Körner ...
adele60, 14:09h
Ich aß Körner
Tofu
und Grünzeug
trank Mineralwasser
und war
vergrätzt
ich fühlte mich
außerhalb
der Genußwelt
obwohl ich
ein großer Genießer bin
von Kopf
bis Fuß
und besonders
bei Themen
der Probleme
zwischen
den Arten.
--
Adele
adeles.lyrik130925.1.121708@lr78.com
Tofu
und Grünzeug
trank Mineralwasser
und war
vergrätzt
ich fühlte mich
außerhalb
der Genußwelt
obwohl ich
ein großer Genießer bin
von Kopf
bis Fuß
und besonders
bei Themen
der Probleme
zwischen
den Arten.
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Adele
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Donnerstag, 11. Dezember 2008
-6-9- Tritt das Leben mir zu nah ...
adele60, 15:03h
Tritt das Leben mir zu nah
trifft mich tief in meinem Kern
wird Empfindung wieder wahr
die in letzter Zeit so fern.
Alles, was ich einst verdrängt
und beiseite hingestellt
mich in alte Rollen zwängt
die schon lang' nicht mehr gezählt.
Wie ein langer spitzer Pfeil
wirkt's in meinem tiefen Sein
schlägt in mir so scharfen Keil
dringt in mein Gemüt hinein.
So spür' ich aus alter Zeit
plötzlich Fühlen und Gedanken
und, obwohl ich nicht bereit
trennen mich hier keine Schranken.
Traute Gesten und Gerüche
Worte mit besond'rem Klang
Kinderlieder oder Sprüche
und Verbote, alter Zwang
werden plötzlich wieder wach
leben fort in meinem Sinn
brachten mir viel Ungemach
wo ich hoffte auf Gewinn.
Doch, je länger ich mich quäle
rühre die Vergangenheit
heilt der Schmerz die kranke Seele
macht mich für den Kampf bereit.
Und so laß' ich alte Zeiten
still an mir vorüberzieh'n
sollen mich ab jetzt begleiten
statt mich weiter zu entzieh'n.
Denn nun flechte ich das Alte
in mein neues Werden ein
daß die Seele sich entfalte
fließen die Gedanken ein.
Dankbar bin ich für die Kraft
die ich aus mir selber ziehe
alles, was bisher geschafft
weil ich nicht mehr vor mir fliehe.
--
Adele
adeles.lyrik140243.1.121608@lr78.com
trifft mich tief in meinem Kern
wird Empfindung wieder wahr
die in letzter Zeit so fern.
Alles, was ich einst verdrängt
und beiseite hingestellt
mich in alte Rollen zwängt
die schon lang' nicht mehr gezählt.
Wie ein langer spitzer Pfeil
wirkt's in meinem tiefen Sein
schlägt in mir so scharfen Keil
dringt in mein Gemüt hinein.
So spür' ich aus alter Zeit
plötzlich Fühlen und Gedanken
und, obwohl ich nicht bereit
trennen mich hier keine Schranken.
Traute Gesten und Gerüche
Worte mit besond'rem Klang
Kinderlieder oder Sprüche
und Verbote, alter Zwang
werden plötzlich wieder wach
leben fort in meinem Sinn
brachten mir viel Ungemach
wo ich hoffte auf Gewinn.
Doch, je länger ich mich quäle
rühre die Vergangenheit
heilt der Schmerz die kranke Seele
macht mich für den Kampf bereit.
Und so laß' ich alte Zeiten
still an mir vorüberzieh'n
sollen mich ab jetzt begleiten
statt mich weiter zu entzieh'n.
Denn nun flechte ich das Alte
in mein neues Werden ein
daß die Seele sich entfalte
fließen die Gedanken ein.
Dankbar bin ich für die Kraft
die ich aus mir selber ziehe
alles, was bisher geschafft
weil ich nicht mehr vor mir fliehe.
--
Adele
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Mittwoch, 10. Dezember 2008
-5-11- Gefühle
adele60, 17:41h
Verbrauchte Gefühle
sind wie ein Seufzer
in der Erinnerung
an Vergangenes.
--
Adele
adeles.lyrik164127.1.121508@lr78.com
sind wie ein Seufzer
in der Erinnerung
an Vergangenes.
--
Adele
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