Freitag, 10. Oktober 2008
-7-6- Damals ... (by Adele)
Damals
war ich kleinlaut
kläglich
und unsicher
heute
kann ich mich
dahinter
nicht mehr
verstecken.
Es ist alles
ganz anders
freier
normaler
selbstverständlicher
aber leichter
für mich
ist es darum
noch lange nicht!

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Freitag, 10. Oktober 2008
-6-5- Sterne leuchten hell herab ... (by Adele)
Sterne leuchten hell herab
auf der Erde dunklen Grund
Licht ist trotz des Mondes knapp
und verschwindet wie im Schlund.
Leise wiegen sich die Bäume
wenn der Wind sie still bewegt
und ich schaukel mich in Träume
innerlich so angeregt.
Bald schon sichte ich im Osten
einen schmalen hellen Schein
wird der Tag die Nacht mich kosten?
Doch ich bitte ihn herein.
Sterne ziehen sich zurück
und ihr Glanz wird abgelöst
in mir steigert sich das Glück
wenn die Sonne sich entblößt.
So wird es nun immer lichter
denn der Tag beginnt sein Tun
Ängste werden wieder schlichter
wenn die Nacht beginnt zu ruh'n.
Wo der Tag die Runde macht
jeden so gefangen nimmt
hat die Nacht ihr Werk vollbracht
ist auf's Schlafen eingestimmt.
Sonne drängt sich nun nach Süden
nimmt die Stunden rasch im Lauf
wird im Westen bald ermüden
bäumt vorm Untergang sich auf.

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-5-7- Sei ehrlich (by Adele)
Laß mich loß
sage ich
aber
in Wahrheit
halte ich selber
mich fest.

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Mittwoch, 8. Oktober 2008
-4-6- Eine alte Liebe ... (by Adele)
Eine alte Liebe
zurückzuholen
hieße
ihr die Freiheit
zu nehmen.
Nur in der Sehnsucht
nach dem alten Glück
ist sie dir
in ihrer Wahrheit
nahe.

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Dienstag, 7. Oktober 2008
-3-6- Ich finde ... (by Adele)
Ich finde
mein Glück
auf der Straße
immer gerade da
wo ich gehe.

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Montag, 6. Oktober 2008
-2-15- Golden leuchten ... (by Adele)
Golden leuchten alle Bäume
hat der Herbst sich angekündigt
schwinden alle Sommer-Träume
wenn er mit den Farben sündigt.
Bunte Kleckse hier und dort
jeder Baum auf seine Art
doch bald weht der Sturm sie fort
hat noch nie davor bewahrt.
Glutrot prangt so manche Krone
oder gelb in voller Pracht
daß das Schauen sich auch lohne
was nur die Natur vollbracht.
Doch in späten Herbsteszeiten
peitscht ein starker Wind durch's Laub
und man sieht das Blattwerk gleiten
tief hinunter in den Staub.
Regen mischt sich dort mit Sand
bettet alle Blätter ein
Kinder schaufeln mit der Hand
teilen Matsch in Häufchen ein.
So hat mancher seinen Spaß
ist der Sommer auch vorbei
nun ist es schon kalt und naß
und der Sturm fegt alles frei.
Viele Bäume stehen kahl
warten auf die Winterruh'
bis der flockig-weiße Schnee
gnädig deckt die Äste zu.
Und dann sitzt er auf den Zweigen
schwer in dicker weißer Schicht
bis sie sich gar ächzend neigen
ohne daß ein Zweiglein bricht.
Friedlich wirkt da alles Sein
wenn die Welt so winterweiß
manchmal aber nur zum Schein
denn der Tag ist Müh' und Schweiß.
So hat alles seinen Sinn
jede Jahreszeit ihr Ziel
die Natur ist der Gewinn
und das Leben ist das Spiel.
Auf der großen Lebensbühne
spielt ein jeder seinen Part
gibt es Ängstliche und Kühne
auch mit Lohn wird nicht gespart.
Durch das Auf und Ab im Leben
spürt man Minus oder Plus
nie kann es nur Gutes geben
und das Schwanken ist ein Muß.
Hohe Bäume, Mensch und Tier
unterwerfen sich dem Trott
leben heute und im Hier
mal ganz oben, mal bankrott.
Nichts wird anders, als geplant
irgendwo auf dieser Welt
und Natur ist's, die uns mahnt
wenn sie ihr Versprechen hält.

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-17-1- Gib mir Kraft ... (by Adele)
Gib mir Kraft
lieber Gott
daß ich an dich
glaube
und dir angehören kann.
O, gib mir Kraft
zum Leben
zum Lieben
und mich
liebenswert
zu machen.
Zeige mir
den Weg
der mir
bestimmt ist
nimm mir doch
meine Zweifel
meine Ungeduld
meine Betriebsamkeit.
Gib mir
Ruhepunkte
damit ich mich
besinnen kann
auf meine Aufgabe
die du mir
zugeteilt hast.
Laß mich
gewiß sein
daß die Richtung
die ich gehe
dein Wille ist.
Du bist es
der lenkt
und ich muß
dein Wollen
annehmen.

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